 |
Einweihung "Bildstock zur Ehrung der heiligen Barbara"
Mit dem Bildstock der heiligen Barbara im Pfarrgarten ist Laggenbeck um eine weitere Sehenswürdigkeit reicher. Nicht nur KAB und Volkstanzgruppe nahmen Anteil an der Einsegnung durch Pfarrer Thomas Lemanski. Über Laggenbeck hinaus waren zahlreiche Besucher dabei, um bei der feierlichen Übergabe an die Öffentlichkeit dabei zu sein. Die Bergleute der Volkstanzgruppe in ihren schmucken Uniformen und die Bannerträger sorgten darüber hinaus für einen würdigen Rahmen. Pfarrer Lemanski bedankte sich mit einem Vergelt`s Gott bei KAB und Volkstanzgruppe, dass sie aus christlicher Perspektive altes Brauchtum fortsetzen und der Öffentlichkeit einen Ort zum Verweilen und Betrachten geschaffen haben. Nach der feierlichen Übergabe zeigte Marianne Brüwer, Vorsitzend der KAB, noch einmal die Beweggründe auf, die zur Entscheidung für den Bildstock geführt haben. Es gab zwei Vorschläge für die Verwendung des Überschusses, der beim 100-jährigen Jubiläum erzielt worden war. Schließlich einigte man sich darauf, beide zu realisieren. So durfte sich der Forderverein Freibad über einer großzügige Spende für die Beschaffung eines Defibrillators freuen, zum anderen konnte auch der Bildstock als stetige Erinnerung an das Jubiläum erstellt werden, nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung durch die Ibbenbürener Volksbank und das Entgegenkommen des Steinbruchs Woitzel. Marianne Brüwer bedankte sich zudem bei allen, die bei der Planung, Durchführung und Bereitstellung von Gerätschaften mitgewirkt haben. Ihr Wunsch: der neue Bildstock möge vielen Freude bringen! Der Bergmannstanz der Bergleute der KAB-Volkstanzgruppe rundete das abschließende gemütliche Beisammensein im Pfarrheim ab. Aloys Dierkes, der auch die Bauleitung für die Errichtung des Bildstocks übernommen hatte, erläuterte anhand der Bergmannskleidung den Bezug zur hl. Barbara. Nach der Legende wurde die Märtyrin 25 Jahre als. Deshalb ist die Uniform mit 25 Knöpfen ausgestattet. In manchen Bergbauorten, beispielsweise auch jenseits des Berges in Mettingen, ist sie wohl etwas älter geworden. Darauf deutet die größere Anzahl an Knöpfen. (Heinrich Westerkamp)
|
 |
|